Referenz für GAH (Gesellschaft für artgerechte Hundehaltung), Frau Ebenhoch
Reinhard Wieser 21.03.2002
Aufgrund meiner äußerst positiven Erfahrung mit o.g. Institution ist es mir ein Bedürfnis,
diese darzulegen.
Ich bin aktiver Jäger mit über 20 Jahresjagdscheinen und habe dementsprechend auch
viel Erfahrung mit Hunden gesammelt. Vor Jahren habe ich selber einen Griffon geführt
und dessen Ausbildung bei einer Kreisgruppe des BJV gemacht.
Nun bin ich seit Juni 2001 Besitzer eines Entlebucher Sennenhundes und betreibe
dessen Ausbildung bei der GAH. Mein Hund und ich haben bereits zwei Welpenkurse
und einen Junghundekurs durchlaufen. Dazu muss ich feststellen, die Ausbildungsmethoden
der GAH und im Speziellen von Frau Ebenhoch sind einfach hervorragend und absolut
zielführend. Mir war es nach dem ersten Eindruck nicht zuviel, bisher an ca. 30
Sonntagen extra von Augsburg nach München in den Englischen Garten zu fahren, um
an diesen Kursen teilnehmen zu können.
Die Methoden wie sie hier praktiziert werden, und ich möchte ein aus meiner Sicht
sehr wichtiges Segment herausgreifen, erwünschtes Verhalten sofort mit Belohnung
zu quittieren und Strafen strickt außen vor zu lassen, ist das Beste und Geeignetste
in Sachen Hundeerziehung das ich bisher kennengelernt habe. Denn, wie bereits oben
erwähnt, bei der Ausbildung meines Jagdhundes, wo durchaus mit Bestrafung gearbeitet
wurde, hat sich der Erfolg nicht in dem Masse eingestellt. Auch die frühe Gewöhnung
an sämtliche Umweltreize bereits im Welpenalter finde ich absolut positiv und wichtig
und hier bietet der Englische Garten natürlich ideale Bedingungen. Auch in der Theorie
erfährt man über das Wesen des Hundes, seine Krankheiten und seine Ernährung alles
Wissenswerte.
Die Methoden der GAH und das pädagogische Geschick von Frau Ebenhoch sind eine
wahre Freude für Hund und Hundeführer.
Mein Hund ist jetzt 11 Monate alt und ist bereits absolut firm in jeder Alltagssituation.
Ich kann mich mit ihm in Naherholungsgebieten genauso wie in Innenstädten bewegen, ohne
dass negative Situationen entstehen, in freier Natur sowieso. Nun könnte man sagen, der
Entlebucher ist besonders lernfreudig und leichtführig, der Erfolg stellt sich aber auch
bei schwierigeren Rassen, bis hin zum Terrier ein. Bei so erzogenen Hunden ist dann auch
kein Leinenzwang notwendig.
Wie gesagt, mein Junghund ist dank GAH bereits sehr gut ausgebildet, dennoch werde ich
auch an einem Folgekurs für fortgeschrittene Hunde teilnehmen, denn ich bin überzeugt,
bei der GAH und Frau Ebenhoch können mein Hund und ich noch mit Sicherheit Vieles
lernen.
Nun noch ein paar Sätze zur Situation im Englischen Garten allgemein. Ich finde es
großartig und wichtig, dass in einer Großstadt wie München so ein Platz vorhanden
ist, wo sich Menschen und Hunde so zwanglos begegnen dürfen. Ich als Augsburger
beneide München um diese herrliche Möglichkeit. An all den Tagen die ich dort
verbracht habe, habe ich keine Situation erlebt die es erfordern würde, an diesem
Zustand auch nur eine Kleinigkeit zu ändern. Leute und Hunde begegnen sich absolut
problemlos und es wäre ein Jammer, würde man dies durch einen Leinenzwang oder
andere Maßnahmen in dieser Richtung beschneiden.
Natürlich sind nicht alle Hunde perfekt erzogen, aber daher ist es umso wichtiger,
dass die GAH sich weiter dort betätigen darf und so dafür sorgen kann, dass immer
mehr Hunde mit gesellschaftsfähiger Erziehung ausgestattet werden und man muss Frau
Ebenhoch für ihr Engagement und ihren Idealismus unendlich dankbar sein.
R.Wieser










