Pisa Studie für Hunde?
Astrid Ebenhoch 03.04.2004
Natürlich gibt es keine Pisa Studie für Hunde .....und wenn es die gäbe.....,
währen die Ergebnisse zum Thema ?frühkindheitliche? Förderung von Hunden, noch
vielerorts auch in Deutschland verheerender als die Ergebnisse bei unseren Kindern.
Anders bei der GAH! Hier werden Welpen schon seit 13 Jahren von klein an gefördert
und dürfen lernen und nicht nur spielen! Auch in den Folgeschulungen mit den
dazugehörenden Vorträgen, wird die Wissensbasis für Hund und Mensch anschließend
erweitert, der dann am Lernerfolg, motivierter, aufmerksamer, gut sozialisierter
und fröhlicher Hunde, zeitlebens zu sehen ist!
Die Veröffentlichungen, über das Bildungsniveau unserer Kinder und unser
Schulsystem in der letzten Zeit, sind nichts "Neues" sondern eher "alte Hüte" die
man lange genug im ?Schrank? verbergen konnte, solange es noch keine EU gab. Nun
wird im Hinblick der Europäischen Union verglichen und aufgedeckt und die alten
"Hüte" lassen sich nun, nicht mehr verbergen! Viele Wissenschaftler haben diese
Missstände schon vor Jahrzehnten aufgezeigt - wie auch z.B. Prof. Dr. Vester,
einer unserer Vorzeigewissenschaftler und Mitglied im Club of Rome ? allerdings
wollte dies keiner, vor allem nicht Politiker, zur Kenntnis nehmen. Es musste
verhindert werden, dass die Bevölkerung nicht beginnt den "Slogan",
"Chancengleichheit für alle" zu hinterfragen.
Dies funktionierte so lange, so lange die Menschen damit beschäftigt waren, mehr
zu besitzen als der Nachbar und Bildung ihnen egal war....Jippii..
"Brot und Spiele"! Dann wurde von Seiten der Politiker ein neuer "Slogan" erfunden,
dass es als Abiturient ?cooler? sei, Geld zu verdienen als zu studieren .......
Geiz ist geil! Das haben dann auch viele gemacht. In einer der letzten Studien
kam jetzt heraus, dass wir nun die wenigsten Studenten haben! ....Blöd gelaufen,
aber welcher Politiker möchte schon eine Bevölkerung die vielleicht intelligenter
ist als er selbst?
Das Ergebnis der aktuellen OECD-Bildungsstudie, dass unsere Erzieherrinnen schlecht
ausgebildet seien und in den Kindergärten - zu viel gespielt - und - zu wenig gelernt -
wird, ist ebenfalls nichts Neues. Was meinen Sie, wie "qualifiziert" erst das
"Bildungspersonal" ist, das auf unsere Hunde los gelassen wird? Auch das Ergebnis,
dass das Bildungsniveau der Kinder vom Status und Einkommen der Eltern abhängt.
Ist nichts Neues! Bei unseren Hunden, gab es schon immer ein "2 Klassen" System,
kein Wunder bei diesem "qualifizierten" Personal.
Nachdem ich wusste, dass beim Menschen wie auch bei Hunden, neurale Verbindungen,
also die Bausteine für die Motivation zum späteren Lernen, in den frühen
Entwicklungsphasen im Gehirn entstehen - wenn entsprechend gefördert wird -,
kamen die ersten Welpen schon vor 13 Jahren in den Genuss der Welpenkursen bei
der GAH. Die anderen durften wo anders - wenn überhaut - auch ebenfalls ...
nur Spielen. Unsere Erfolge sind Sichtbar! Wir können bis heute, jede Menge
kleine glückliche "Einsteins" vorweisen, die schon mit 6 Monaten beginnen Ihren
Besitzern etwas beizubringen und später dazu beitragen, dass ihre Besitzer
nicht verblöden.
Dass dies so ist, kommt nicht von ungefähr, denn die Menschen gehen mit Ihren
Hunden entweder genauso oder noch nachlässiger um, wie mit ihren Kindern. Zu mir
hat einmal eine Familienanwältin gesagt: "Sie sollten eine Organisation gründen,
die angehenden oder werdenden Müttern Sachkunde über den Umgang mit Kindern
vermittelt". Leider kann ich mich nicht um alles kümmern, deshalb habe ich mich
für die Hunde entschieden.
Vor allem, wenn viele Menschen zulassen, dass Hunde immer noch wie Objekte
behandelt werden, die es gilt auf "Teufel komm raus" autoritär zu dominieren,
meist um erworbene Profilneurosen auszuleben. Oft haben solche Menschen als
Kind die gleichen oder noch schlimmere Erziehungsmethoden erfahren, die nun
weiter gegeben werden. Endlich, kann so ein Jogginganzugträger "jemandem" (Hund)
zeigen, dass "Mann" jemand ist, vor allem dann, wenn so ein Mensch bei Menschen,
nichts zu melden- und den Kopf einzuziehen hat. Solche Menschen gehören dann zum
"Bildungspersonal" für Hunde.
Natürlich kann man nicht von jedem der mit Erziehung von Hunden oder Menschen
zu tun hat verlangen, sich mit Hirnforschung zu beschäftigen. Allerdings sollte
Entwicklungs- und Lernpsychologie Pflicht sein und bei den sogenannten "Experten"
für Hunde, zumindest die Inhalte der letzten 2 wissenschaftlichen Veröffentlichungen
des Max-Plank-Instituts über die Intelligenz und die Fähigkeiten der Hunde zur
Kenntnis genommen worden sein. Das wäre schon mal was!
Stellen Sie sich einmal vor, Sie kommen als Hund auf die Welt und sind so einem
oben genannten "Jogginganzugträger", mit nur einer "Gehirnzelle", ohne frühkindheitliche
Förderung und Profilneurose, ausgeliefert und besitzen als Hund auch noch mehr
Gehirnzellen als der Mensch.
Deshalb wünsche ich allen Hunden, intelligente und sachkundige Hundebesitzer!
Vor allem jenen Hunden, die vielleicht zu Weihnachten ein neues zu Hause bekommen
und auch im Interesse aller Hunde, ein besseres Bildungssystem für Menschen und
Hunde in Deutschland.
Einen schönen 2. Advent, eine ruhige Vorweihnachtszeit und viel Spaß beim Lernen mit Ihrem Hund!










